Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Lothar F. Wehn und Rainer Köster, Weserstr. 13, 27804 Berne

Logo - Dr. med. Lothar Wehn, Berne (Wesermarsch), Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt,  Akupunktur, Arzt, Allgemeinarzt, Rettungsmedizin
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FSME (Zecken-Hirnhautentzündung)

Frühsommer-Meningo-Enzephalitis

Wann wird geimpft:

Bei Reisen in Risikogebiete z.B. Albanien, Deutschland, Estland, Frankreich, GUS-Staaten, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Österreich, Rußland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien und Ungarn

Impfstoff: Totimpfstoff

Grundimmunisierung:

  • Für Kinder und Erwachsene :
    1. Impfung: Tag 0
    2. Impfung: Monat 1 – 3
    3. Impfung: Monat 9 – 12
    Auffrischung nach 12 - 18 Monate

    Kurzimpfschema für Kinder und Erwachsene:
    1. Impfung: Tag 0
    2. Impfung: Tag 7
    3. Impfung: Tag 21
    Auffrischung nach 12 - 18 Monate

Booster-Impfung: alle 3 Jahre

Impfschutz:

  • zuverlässig

    ca. 14 Tage nach der 2. Teilimpfung bis ca. 3 Jahre nach abgeschlossener Grundimmunisierung

Nebenwirkungen:

  • Nach der Impfung können innerhalb der ersten 48 Std. Allgemeinreaktionen des Körpers und/oder auch Haut –und/oder Gewebereaktionen um die Einstichstelle herum auftreten. In der Regel klingen Sie nach 1-2 Tagen wieder ab.

Wann darf nicht geimpft werden:

  • Bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile v.a. Hühnereiweißallergie;
  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 1. Lebensjahr
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit darf, aufgrund mangelnder Erfahrung, die Impfung nur in Ausnahmefällen unter bestimmten Voraussetzungen erteilt werden.

Was ist zu tun, wenn eine Zecke sticht und kein Impfschutz besteht?

  • Möglichst bald, innerhalb der nächsten 48 Stunden nach dem Zeckenstich in einem FSME-Gebiet, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er kann eine Spritze mit Immunglobulinen verabreichen, die zumindest einen 50 – 60 % Schutz verleiht. Kinder können erst ab dem vollendeten 14. Lebensjahr Immunglobuline erhalten.

Die persönliche Verträglichkeit der Impfung sollte auf jeden Fall mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden.

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